"Albanien ist nicht zu verkaufen" – Massenproteste gegen das Luxusprojekt der Trump-Familie
Nachdem der Projektentwickler Stacheldrahtzäune auf dem Gelände des Luxus-Resorts errichtet hatte, gingen die Bürger auf die Barrikaden. Kritiker werfen der Regierung vor, geschützte Küstengebiete für Großinvestoren zu opfern. Auch in der Hauptstadt Tirana demonstrieren Menschen unter dem Slogan "Albanien ist nicht zu verkaufen".
Das 1,6 Milliarden Dollar teure Vorhaben von Kushners Firma Affinity Partners soll die Insel Sazan sowie Teile des angrenzenden Naturschutzgebiets in ein exklusives Tourismusziel verwandeln. Umweltgruppen warnen derweil vor irreversiblen Schäden an einem der sensibelsten Ökosysteme des Landes. Die Stimmung wurde zusätzlich durch Aussagen von Ivanka Trump angeheizt. Sie hatte in einem Interview behauptet, sie und ihr Mann hätten die Insel quasi "entdeckt". Kushner hatte das Projekt bereits im Jahr 2024 im Zuge umfassenderer Pläne für die Region angekündigt.
Trotz des anhaltenden öffentlichen Widerstands hält der albanische Ministerpräsident Edi Rama an dem Projekt fest. Die Demonstranten lehnen Gespräche mit der Regierung ab und haben bereits weitere Proteste angekündigt.
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