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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen schlagen Gegner in Richtung Kupjansk zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen schlagen Gegner in Richtung Kupjansk zurückQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 15.06.2024 08:48 Uhr

    08:48 Uhr

    Luftalarm in mehreren Gebieten der Ukraine

    Nach Angaben der Warnkarte alertmap.ru gilt der Alarm zur Zeit der Veröffentlichung in allen Gebieten der Ukraine. Der Ressource zufolge wurde der Luftalarm in Kiew und in allen Regionen des Landes fast gleichzeitig – um 09:21 Uhr Moskauer Zeit – ausgerufen.

  • 08:19 Uhr

    Weiteres Opfer unter Trümmern eingestürzten Gebäudes gefunden

    Der vierte Tote wurde unter den Trümmern am Einsturzort eines Hauseingangs in Schebekino, Belgorod, gefunden. Mehr als 50 Prozent der Trümmer wurden bereits beseitigt, berichtet das russische Katastrophenschutzministerium.

    Etwa 300 Kubikmeter Bauschutt wurden abtransportiert. Zuvor hatte der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, mitgeteilt, dass insgesamt sieben Menschen bei dem Vorfall verletzt wurden.

  • 08:01 Uhr

    Ukrainisches Militär gibt Stellungen in Richtung Krasnolimanski auf

    Eigenmächtig haben ukrainische Soldaten samt Waffen und Ausrüstung ihre Positionen im Abschnitt Krasny Liman verlassen. Sie wurden jedoch von Sperrabteilungen der bewaffneten Formationen gestoppt und teilweise zurückgebracht. Dies berichtet der Militärexperte und pensionierte Oberstleutnant der Lugansker Volksrepublik, Andrei Marotschko, unter Verweis auf eigene Quellen.

    Er präzisierte, dass der Vorfall im Gebiet der Ortschaft Jampol stattfand.

  • 07:42 Uhr

    Russische Truppen haben Gegner in Richtung Kupjansk zurückgeschlagen

    Russische Truppen drängten Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte zurück, die versuchten, im Abschnitt Kupjansk des Frontabschnitts zu kontern. Dies berichtet RIA Nowosti unter Bezugnahme auf den Militärexperten und pensionierten Oberstleutnant der Lugansker Volksrepublik, Andrei Marotschko.

    Ihm zufolge hat der Gegner in den vergangenen 24 Stunden mehrere Versuche unternommen, die Einheiten der russischen Streitkräfte von ihren Positionen im Raum Kupjansk in den Ortschaften Sinkowka, Petropawlowka, Peschtschanoje, Kislowka, Berestowoje und Stelmachowka zu verdrängen.

    Trotz des massiven Angriffs der bewaffneten ukrainischen Formationen auf eine Verteidigungslinie mit einer Breite von mehr als 30 Kilometern gelang es ihnen nicht, diese zu durchbrechen. Es wurden keine Positionen oder Gebiete verloren. Der Gegner zog sich nach erlittenen Verlusten auf seine zuvor besetzten Linien und Positionen zurück.

  • 07:21 Uhr

    Ukrainische Drohnen über Gebiet Rostow abgeschossen

    Russische Luftabwehrsysteme haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht drei ukrainische Drohnen über den Gebieten Rostow zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Es wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff mit einem unbemannten Luftfahrzeug gegen Ziele auf dem Gebiet der Russischen Föderation zu verüben."

    Zuvor hatte der Gouverneur von Rostow, Wassili Golubew, mitgeteilt, dass die Luftabwehr mehrere Drohnen im Gebiet der Stadt Kamensk-Schachtinski abgeschossen habe. Trümmer fielen auf ein Industriegelände, wobei in einem unbewohnten Gebäude die Verglasung beschädigt wurde. Es gab keine Verletzten.

  • 07:05 Uhr

    DVR meldet 37 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 37 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 106 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. Juni bis 0 Uhr am 15. Juni (Ortszeit) gab es keine zivilen Opfer. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, zwei zivile Infrastruktureinrichtungen und drei Fahrzeuge beschädigt.

  • 14.06.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Video: Russischer Kampfhubschrauber eliminiert gegnerische Stützpunkte

    Ein vom russischen Verteidigungsministerium auf Telegram veröffentlichtes Video zeigt den Einsatz des russischen Mi-35M-Kampfhubschraubers in der Verantwortungszone des Truppenverbands Nord. Wie es heißt, wurden dabei Stützpunkte und Kräfte der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt.

    Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass bei dem Angriff ungelenkte Bomben vom Typ S-8 eingesetzt worden seien.

  • 21:48 Uhr

    Nach ukrainischem Angriff auf Schebekino: Behörden melden weitere Verletzte

    Die Zahl der Verletzten nach dem ukrainischen Beschuss der Stadt Schebekino im Grenzgebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen, informiert der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal. Vier Personen sollen in medizinische Einrichtungen eingeliefert worden sein, drei weitere lehnten einen Krankenhausaufenthalt ab.

    Nach vorläufigen Angaben seien 20 Wohnungen beschädigt worden, berichtet Gladkow. Vor Ort sind mehr als 380 Einsatz- und Rettungsdienstspezialisten im Einsatz.

  • 21:28 Uhr

    Putin: Solange sich Russland als multinationale Familie wahrnimmt, kann es nicht besiegt werden

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Freitag mit Teilnehmern des Ausbildungsprogramms "Zeit der Helden" getroffen. Es handelt sich dabei um "hochqualifizierte, kompetente Führungskräfte aus dem Kreis der Teilnehmer der militärischen Spezialoperation", die später Positionen in staatlichen und kommunalen Behörden sowie staatlichen Unternehmen übernehmen können.

    Die Kernpunkte der Rede des russischen Staatschefs lauteten: 

    • "Wir haben ein multinationales, multireligiöses Land. Aber solange wir uns als Familie wahrnehmen, sind wir unbesiegbar. Das ist unsere Stärke, die niemand überwinden kann. Niemand".
    • "Die Zeit, die wir jetzt durchmachen, ist einerseits sehr komplex, schwierig und in gewisser Weise tragisch. Aber sie ist auch sehr wichtig, weil sie unsere Gesellschaft geeint hat. Und wenn eine Gesellschaft so geeint ist, gewinnt die Energie der Entwicklung so stark an Dynamik, dass wir Ergebnisse erzielen, die auch für uns selbst unerwartet sind".
    • "Wir sind jetzt einfach gezwungen, die Frontlinie in Richtung Charkow zurückzudrängen, um die Terroranschläge auf Belgorod und andere Ortschaften wirksam einzudämmen".
    • Fast 700.000 russische Armeeangehörige befinden sich derzeit in der Zone der militärischen Spezialoperation.
    • Die russischen Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Raum Charkow würdevoll.
    • Die Behörden denken bereits heute darüber nach, wie sie die Unterstützung für all jene organisieren können, die ihren Dienst in der Zone der militärischen Spezialoperation absolvieren werden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.