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Völkermord-Gedenktag: Russische und weißrussische Vertreter legen Kranz in Stahnsdorf nieder

Russland hat am Sonntag erstmals offiziell den Gedenktag für die Opfer des Völkermords am sowjetischen Volk begangen. Außenminister Sergei Lawrow betonte in einer Videobotschaft, dass diese Verbrechen der Nationalsozialisten mit 14 Millionen zivilen Opfern keiner Verjährung unterlägen. Es sei eine heilige Pflicht, die Erinnerung an diesen Vernichtungskrieg und die unfassbaren Gräueltaten wachzuhalten.

In Brandenburg haben Russlands Botschafter Sergej Netschajew, der weißrussische Geschäftsträger Konstantin Tschischik und weitere russische sowie weißrussische Vertreter auf dem Waldfriedhof in Stahnsdorf Kränze niedergelegt. Dort sind 1.389 sowjetische Zwangsarbeiter sowie deren Kinder begraben, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt wurden. Netschajew forderte von der Bundesregierung die offizielle Anerkennung dieses Völkermords an sowjetischen Bürgern. Auch Politiker des BSW nahmen an der Gedenkveranstaltung teil und kritisierten eine Doppelmoral in der deutschen Aufarbeitung.

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