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Sacharowa: Versuche, Nazideutschland mit der UdSSR gleichzusetzen, sind inakzeptabel

Die Rolle der Roten Armee bei der Zerschlagung des Nationalsozialismus war entscheidend, erklärt die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Die Behauptungen über eine "Identität" von Hitlerfaschismus und Kommunismus seien ahistorisch und daher unzulässig.
Sacharowa: Versuche, Nazideutschland mit der UdSSR gleichzusetzen, sind inakzeptabelQuelle: Sputnik © Alexander Wilf

Die Sowjetunion leistete einen entscheidenden Beitrag zur Niederlage Nazideutschlands, stellte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, fest. Es sei die Rote Armee gewesen, die Europa befreit habe, fügte sie im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hinzu. In einer Reihe von Ländern gebe es jedoch Bemühungen, diese Tatsache zu verschweigen.

Hierbei führte die Diplomatin aus:

"Die Versuche einiger Länder, Nazideutschland mit der Sowjetunion gleichzusetzen, sind historisch fehlerhaft, unhaltbar und moralisch inakzeptabel."

Die Behauptungen über die sogenannte "Identität" von Nationalsozialismus und Kommunismus, Versuche, die Geschichte umzuschreiben, aber auch Deutschland und der Sowjetunion die gleiche Verantwortung für den Kriegsausbruch zuzuschreiben, seien antihistorisch und daher grundsätzlich inakzeptabel, stellte Sacharowa klar.  

Ihrer Ansicht nach sind die Versuche, über den Beitrag der Sowjetunion zum Sieg über das Dritte Reich zu schweigen, zum Scheitern verurteilt.

Am 22. Juni wird in Russland jährlich der Tag der Erinnerung und der Trauer begangen. Das  Datum erinnert an den Beginn des Großen Vaterländischen Krieges, der rund 27 Millionen Sowjetbürger das Leben kostete. Im Jahr 2026 jährt sich der Angriff des nationalsozialistischen Deutschlands auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Am 22. Mai 1941 hatte Nazideutschland ohne Kriegserklärung die Sowjetunion überfallen und damit eine in historischer Hinsicht beispiellose Tragödie ausgelöst.

Es sei zu bedauern, dass in der heutigen deutschen Erinnerungskultur der Tag des heimtückischen Überfalls Nazideutschlands keine große Resonanz finde, meinte Sergei Netschajew, Russlands Botschafter in Deutschland.  

Offizielle Gedenkveranstaltungen zu diesem historischen Ereignis fänden nicht statt, und die mediale Aufmerksamkeit bleibe begrenzt, setzte der Diplomat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija fort. Die Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus werde zwar nicht bestritten, jedoch immer häufiger verschwiegen.

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