Nahost

US-Marine: Iran beschlagnahmt Öltanker unter der Flagge der Marshallinseln

Iran soll einen unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Öltanker inmitten der Spannungen um sein Atomprogramm im Golf von Oman festgesetzt haben. Das Schiff war aus Kuwait ausgelaufen und hatte als Zielort Houston, Texas, angegeben.
US-Marine: Iran beschlagnahmt Öltanker unter der Flagge der MarshallinselnQuelle: AFP © ANP

Nach Angaben der US-Marine hat die Iranische Revolutionsgarde am Donnerstag im Golf von Oman einen unter der Flagge der Marshall-Inseln fahrenden Öltanker inmitten der Spannungen um das iranische Atomprogramm festgesetzt.

Die im Nahen Osten stationierte 5. Flotte der Marine identifizierte den Öltanker als "Advantage Sweet". Nach den Satellitenverfolgungsdaten von MarineTraffic.com befand sich das Schiff am Donnerstagnachmittag im Golf von Oman, nördlich der omanischen Hauptstadt Maskat. Es war gerade aus Kuwait ausgelaufen und hatte als Zielort Houston, Texas, angegeben.

Das Vorgehen Irans verstoße gegen das Völkerrecht und beeinträchtige die regionale Sicherheit und Stabilität, teilte die 5. Flotte in einer Erklärung mit. Und weiter:

"Iran sollte den Öltanker unverzüglich freilassen."

Teheran hat die Beschlagnahmung bislang noch nicht bestätigt, und auch die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Die US-Marine hatte Iran bereits 2019 für eine Reihe von Haftminenangriffen auf Schiffe verantwortlich gemacht, bei denen Tanker beschädigt wurden, und ebenso für einen tödlichen Drohnenangriff auf einen mit Israel verbundenen Öltanker, bei dem 2021 zwei europäische Besatzungsmitglieder getötet wurden.

Mehr zum Thema - Vor der Küste Omans: Öltanker eines israelischen Milliardärs mit Drohne angegriffen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.